Die erste Mannschaft holte sich am 6. Spieltag durch ein 5,5:2,5 gegen Ettenheim die Tabellenführung in der Verbandsliga Süd zurück. Dabei profitierte man von der gleichzeitigen Niederlage der Brombacher in Sasbach. MF. A. Lang konnte mit Schwarz gleich etwas Unordnung in der gegnerischen Stellung stiften. Nachdem aber doch recht schnell auch einiges an Material das Brett verlassen hatte, verflachte die Partie – Remis. P. Germer sorgte mit dem ersten vollen Punkt des Tages für die Führung. Weitere Remise folgten durch E. Kimmler und E. Illner an den hinteren Brettern. Bei Erwin wäre sicherlich ein Sieg möglich gewesen, der Gegner konnte ihm aber einen Turm abnehmen, was Erwin letztendlich zu vielen Schachs zwang. Bei der Gelegenheit wurde auch Schiedsrichter A. Lang etwas beschäftigt, der zweimal bei einer doch recht fortgeschrittenen Partie prüfen musste, ob dreimal die gleiche Stellung vorlag. J. Schulte versuchte mit Freibauern Kompensation für Mehr-Springer des Gegner zu erreichen. Die Bauern konnten jedoch gestoppt werden, so dass Jürgen aufgeben musste. Beim Stand von 2,5:2,5 zeigte S. Völker, dass Turmendspiele eben nicht immer remis sind. Er verwertete seinen vorgerückten Mehrbauern mit Königsunterstützung und gleichzeitigem „Abklemmen“ des gegnerischen Königs zum verdienten Erfolg. E. Reinhart musste zunächst noch ein paar Schachs abwehren, bevor sich dann doch sein Materialvorteil durchsetzte. Bei M. Germer schien es einige Zeit so, dass der gegnerische Springer dem Läufer von Marcel überlegen ist. Marcel bewieß jedoch das Gegenteil und gewann die Partie. Damit lautete das Ergebnis 5,5:2,5.
Am kommenden Spieltag reist die Erste somit als Tabellenführer zum Spitzenspiel. Dies findet beim Tabellendritten in Dreiländereck statt.
Die Zweite gewann mit starker Aufstellung gegen Hornberg mit 6:2. An den Brettern 1-4 hatte die Zweite Spieler am Brett, die jeweils auch mehrfach in dieser Saison bereits in der Ersten zum Einsatz kamen. Dies spiegelte sich in vier Punkten an den ersten vier Brettern wider. Im Gegenzug halfen die beiden Martins – Wißler und Heß in der Dritten, gegen Denzlingen ein 4:4 zu holen.
A. Wernet gewann in einer mit offenem Visier geführten Partie, während bei T. Becherer nicht viel los war und diese Partie remis endete. Ebenfalls ein Remis steuerte U. Volk an Brett 8 bei. J. Alber nutzte Fesslungen der gegerischen Figuren zum Material- und damit auch Partiegewinn. J. Diehl spielte eine gute Partie und gewann Qualität. Leider schlichen sich dann Ungenauigkeiten ein, die sein Gegner zum entscheidenden Gegenangriff nutzen konnte. Im Leichtfigurenendspiel zeigte W. Scherer, dass sein Springer beweglicher war als der Läufer des Gegners und Wolfgang gewann. P. Meyer wickelte nach einem Figureneinschlag des Gegners in ein Endspiel mit Turm und Läuferpaar gegen zwei Türme des Gegners ab. Bei noch wenigen verbliebenen Bauern erwies sich das Läuferpaar als sehr stark und Peter gewann die Partie. Bei B. Banken sah es sehr lange „remislich“ aus, bis sich Bernd im Endspiel doch noch durchsetzen konnte.
In der Tabelle liegt die Zweite nun auf Platz 3. Um noch weiter vorzurücken, gilt es nun, die eigenen Spiele erfolgreich zu gestalten und auf Ausrutscher der führenden Teams aus Endingen und Freiburg West zu hoffen.
Bei der Dritten lag gegen Denzlingen eine Überraschung in der Luft. Fast wäre ein Sieg gelungen – am Ende gab es ein sehr achtbares 4:4 Unentschieden. Die Gäste waren nur zu siebt angereist, so dass Oberwinden mit 1:0 in Führung lag. M. Wißler und M. Heß, beides etatmäßigige Spieler der Zweiten, halfen an diesem Spieltag kräftig mit, gegen Denzlingen was Zählbares zu holen. Bei M. Heß gab es kein Abtasten – so was liegt Martin ja und er konnte einen frühen Punktgewinn vermelden. M. Wißler und P. Pauk sahen sich DWZ-mäßig deutlich stärkeren Gegnern gegenüber. Trotz ordentlichen Leistungen gingen beide Partien leider verloren. A. Diehl wurde seiner Favoritenrolle gerecht und gewann seine Partie, während es am Nachbartisch bei T. Ruf eine Punkteteilung gab. Somit Stand es 3,5:2,5 und bei zwei noch laufenden Partien war sogar ein Sieg möglich. H. Blattmann spielte am Damenflügel auf Gewinn. Leider gelang es dem Gegner mit Dame und Springer am Königsflügel gefährliches Gegenspiel zu entwickeln und Holger musste sich geschlagen geben. M. Schneider hatte sich eine sehr starke Stellung erspielt, verpasste es aber, den Sack zu zu machen. Im folgenden Bauernendspiel mit Minusbauer gelang es dann noch den notwendigen, halben Punkt zum Mannschaftsremis zu sichern.
Auf dieser Leistung heisst es in den verbleibenden drei Runden aufzubauen, dann gelingt vielleicht auch noch ein Mannschaftssieg.
Die Vierte trat bei der Dritten von Umkirch an. Die Umkircher entschieden das Match mit 3:1 für sich. M. Trenkle, M. Riesterer und B. Toropov verloren leider ihre Partien. Lichtblick war der erste Pflichtspielsieg von Th. Wölfle. Thomas gewann seine Partie mit den schwarzen Steinen – weiter so!
Gegen den Oberligisten Freiburg Zähringen 1887 konnte sich der Verbandsligist Oberwinden durchsetzen und zog ins Bezirkspokalfinale ein. Die Elztäler setzten sich mit 3:1 durch.
Schon früh in der Eröffnung stellte Jens Alber seinem Gegner große Probleme und gewann eine Figur. In der Folge lies er sich den Sieg nicht nehmen. Auch Phillip Germer konnte in einer interessanten Eröffnungsvariante seinen Gegner auf unbekanntes Terrain locken. Phillip mit den weißen Steinen konnte Vorteil und den Sieg sichern.
Bernd Banken hatte im Turmendspiel einen Bauern weniger, was er aber verteidigen konnte und Remis spielte. Nachdem das Match für Oberwinden bereits gewonnen war, gab der Gegner von Alex Lang auch die letzte Partie Remis, in der Alex deutlich schlechter stand.
Mit dem Finaleinzug hat man auch die Qualifikation auf Badischer Ebene erreicht.
Im Finale trifft man nun auf Heitersheim, die sich gegen Ettenheim deutlich mit 4:0 durchsetzen konnten.
Am 5. Spieltag gab es zwei Siege und zwei Niederlagen.
1. Mannschaft: Die erste Mannschaft unterlag erneut gegen Dreisamtal, wie dies auch bereits die Jahre zuvor der Fall war. Zunächst gab es drei Schwarz-Remis gegen DWZ-stärkere Gegner durch J. Schulte, A. Lang und S. Völker zum 1,5:1,5 Zwischenstand. Im weiteren Verlauf kippte der Mannschaftskampf allerdings in Richtung der Dreisamtäler. M. Germer hielt lange Zeit gut dagegen, musste sich dann aber doch geschlagen geben. P. Meyer setzte nach guter Eröffnung auf den falschen Plan und verlor. Auch B. Banken hatte eine aussichtsreiche Stellung, die sich jedoch nach ungenauen Zügen zugunsten des Gegners entwickelte und auch Bernd verlor. Ein echte Spitzenpartie gab es am Spitzenbrett von E. Reinhart. Manu opferte die Dame und führte mit der erhaltenen Kompensation die Partie zum Sieg. Diese Partie lohnt sich sicherlich mal nach zu spielen. In der längsten Partie des Tages einigten sich abschließend J. Alber und sein Gegner in unklarer Stellung auf Remis. Dies was damit das vierte Schwarz-Remis an diesem Tag. Damit gab man die Tabellenführung der Verbandsliga an die Reserve von Brombach ab. Am kommenden Spieltag empfängt die Erste mit Ettenheim eine aufstrebende Mannschaft, die mit einer Mischung aus jungen Talenten und Routiniers im letzten Jahr aufgestiegen ist und sich bisher in der Verbandsliga gut behauptet.
2. Mannschaft: Bericht MF M. Heß: Weiterer verlustpunktfreier 6,5:1,5 Auswärtssieg unserer Zweiten gegen SC Ohlsbach 1
Zum zweiten Mal in Folge hat kein Spieler verloren, es wurde hoch gewonnen und dennoch, bedingt durch Siege der drei Aufstiegskonkurrenten Denzlingen, Endingen und Freiburg West, ist man quasi um den Lohn der Bemühungen gebracht. So lautet das Fazit unserer Reserve vom letzten Spielsonntag aus Sicht des berichtenden MF2. Nachdem sich bereits über die ersten 90 Minuten ein durchweg positives Stellungsbild an allen Brettern abzeichnete, konnte der MF um die Mittagszeit entspannt das erste Remisangebot an Peter „freigeben“ – auch weil er selbst kurz danach den ersten vollen Punkt beitragen konnte, da sein Gegner erfreulicherweise bereits gegen 11:00 im 10. Zug beschloss, einen Springer gegen einen Bauern + Schach zu opfern, was aber keineswegs zu Matt oder mittelfristigem Vorteil sondern zum 1,5:0,5 für uns führte, da der MF diesen unverhofften Materialvorteil konsequent ausbaute. Vielleicht trug dann der mittägliche Hunger zu einer ganzen Serie von Remisangeboten bei, wobei zwei davon von M. Wißler und W. Scherer abgelehnt wurden, J.Diehl annahm und der zwar materialgleich aber sehr gedrückt stehende T. Becherer seinerseits mit Remis zufrieden war, nachdem der Gegner sich sein zuvor starkes Läuferpaar selbst mit einer 8-Bauernkette blockiert hatte. Um 12:30 Uhr stand es so 2,5:1,5 plus einem sehenswerten Mattangriff von Erwin mit zwei Türmen + Dame, der dann gegen 13:00 Uhr zum 3,5:1,5 führte. Die drei noch laufenden Partien sahen „mindestens remis“ aus. Es sollte aber dann noch ca. 1,5 Stunden dauern, bevor M. Wißler (siehe Bild) mit seinem Sieg den inzwischen absehbaren Mannschaftssieg sichern konnte.
Zu dieser Zeit hatte der MF eigentlich erwartet, dass das Erik übernehmen würde, da dieser in akuter Zeitnotphase des Gegners mit einigen Minuten mehr auf der Uhr seine vorteilhafte Stellung zunehmend bis zu einer finalen Damenumwandlung ausbauen konnte. Es dauerte aber bis gegen 15:30 bis Eriks Gegner aufgab. Den Schlusspunkt setzte, wie so oft, Wolfgang, der zäh und bestimmt sein vorteilhaft stehendes Turmendspiel zu einem verdienten Sieg zum 6,5:1,5 führen konnte. Gut gelaunt traf sich dann ein Mannschaftsteil nach der Rückfahrt zur „Adleranalyse“ und für das leibliche Wohl in Oberwinden, unterstützt von P. Meyer und M. Rösch. Die Stimmung trübte sich dann erst ein wenig am späten Abend nach Eingang der anderen Spieltagergebnisse als klar wurde, dass uns nicht nur Freiburg West 1, gegen die unsere 3. leider nur zur sechst antreten konnte (Auch weil deren MF P. Pauk uns dankenswerterweise untersützte!), überholte, sondern auch Denzlingen und Endingen hoch gewinnen konnten. Das Ligaorakel prognostiziert als Folge nach der 5. Runde statt eines möglichem Aufstiegs „nur“ noch ein solides Saisonergebnis – aber der MF hält ja, wie „Eingeweihte wissen“, nichts* von Prognosen, Zahlen und Statistiken :-D. In diesem Sinne: Lasst uns so erfolgreich weiterkämpfen!
Gez. MF2, Martin Heß
3. Mannschaft: Die Dritte Mannschaft trat mit nur sechs Mann als krasser Außenseiter bei Freiburg West an. Die Frage war, ob einer der sechs wackeren Recken eine Überraschung schaffen würde und etwas Zählbares holen konnte? Tatsächlich gelang dies mit einer guten Leistung O. Burger, der ein Remis gegen den über 300 DWZ-stärkeren Gegner erzielen konnte! Die restlichen Partien gingen trotz Gegenwehr leider verloren, so dass der Mannschaftkampf deutlich mit 7,5:0,5 an die Freiburger ging.
4. Mannschaft: Die Vierte hatte als einziges Oberwindener Team ein Heimspiel. Da die Gäste aus Breisach nur zu zweit antraten, zeichnete sich schon früh ein Mannschafterfolg ab. M. Kuznietsov und M. Riesterer stellen mit Siegen den 4:0 Erfolg sicher.
Direkt nach der Fasnet, am Sonntag, 22. Februar geht es bereits mit dem 6. Spieltag weiter.
Das Los wollte es so! Nachdem die Oberwindener Reserve gegen Freiburg West in der Bereichsliga Süd ein Unentschieden erreicht hat, gab es die Möglichkeit für beide Teams, unter veränderten Rahmenbedingungen, im Bezirkspokal erneut die Kräfte zu messen. Beide wollten auch gewinnen und haben trotz des Termins unter der Woche jeweils eine starke Mannschaft aufgeboten. Sind beide ausrechenbar? Zumindest sind beide Mannschaften unter dem Motto „never change a winning Team“ mit der gleichen Besetzung wie im Achtelfinale angetreten.
Es war also alles für einen spannenden Pokalabend angerichtet und es sollte auch einer werden. Im Oberwindener Clubheim traf man sich im Beisein vieler Interessierter und nachdem der eine oder andere mit Geschick die erste Zeitnotphase überstanden hatte gingen alle Partien in die Verlängerung. Auch hier wurde die Zeit bei fast allen Partien aufgebraucht.
Als erstes wurde dann an Breitt 1 zwischen Simon Klotz und Alex Lang ein Ergebnis vermeldet. Simon spielte gewohnt konzentriert und gut vorbereitet, benötigte seine Zeit und erreichte auch eine vielversprechende Stellung nachdem Alex bereits in der Eröffnung einen „Fingerfehler“ unterlief und er in eine Variante kam, die er mit Minusbauer und schlechter Stellung zu verteidigen hatte. Alex musste sich mehr und mehr passiv aufstellen. Simon fand nicht die besten Züge und überzog, so dass am Schluss selbst ein Dauerschach nicht mehr möglich war. Damit stand es 1:0 für Oberwinden.
Lange sollte es dann auch nicht gehen und an Brett 4 gab Klaus Weißenbach gegen Andi Wernet auf. Die Eröffnung ging dabei klar an Klaus und es sah lange so aus, als würde der nächste Zug entscheiden und ein tödlicher Angriff über Andi herrein brechen, aber irgendwie fand Andi immer ein Lösung und Klaus musste dann einige schnelle Züge vor der Zeitkontrolle machen. Dies nutze Andi und kam von einem Minusbauern zu einem Mehrbauern und einer aktiven Stellung. Dies gab er nicht mehr aus der Hand und so stand es dann 2:0 für Oberwinden.
Luis Vogt an Brett 3 hatte gegen Jens Alber aufgrund der insgesamt guten Aussichtslage der Oberwindener bereits zwei Remisangebote von Jens abgelehnt und spielte auf Sieg. Jens bekam die beiden verbundenen Freibauern von Luis aber mit seinem Läufer unter Kontrolle und Luis musste irgendwann einsehen, dass das ungleichfarbige Läuferendspiel nicht zu gewinnen ist und mittlerweile sogar eher Jens auf Sieg spielen konnte. Luis unterbreitete ein Remisangebot und Jens wartet noch das Ergebnis von Andi ab, bevor er das Remis zum Mannschaftssieg annahm.
Blieb noch die im wahrsten Sinne des Wortes Zeitnotschlacht an Brett 2 zwischen Otto Metz und Bernd Banken. Otto hatte lange Zeit leichten Vorteil, aber kam nicht weiter. Er übersah dann eine taktische Wendung und verlor einen wichtigen Bauern. Bernd konnte seine Figuren nach und nach gefährlich positionieren und Druck aufbauen. In beiderseitiger Zeitnot übersah er aber ein Schach und die Partie drehte sich zugunsten der Westler. Mit 12 gegen 28 Sekunden gelang Otto dann auch das Matt und das Endergebnis stand mit 2,5 : 1,5 für Oberwinden fest.
Wie bereits im Achtelfinale war es bereits so spät, dass die sympathischen Gegner leider gleich heim mussten und auch für die heimischen Spieler und Fans, gab es nur noch ein „Schnelles“ auf den Sieg.
Nun steht Oberwinden im Halbfinale und will natürlich mehr!
Am 4. Spieltag traf die Erste Mannschaft des Schachclub Oberwinden auf Emmendingen. Als Tabellenführer wollte man die Punkte in Oberwinden behalten. Auf dem Papier schien das machbar, doch am Brett stemmten sich die Emmendinger dagegen. Siege von Peter Meyer und Bernd Banken, und Remis durch Phillip und Marcel Germer sowie Andreas Wernet und Jens Alber standen Niederlagen von Sebastian Völker und Alex Lang entgegen. So trennte man sich 4:4.
7 : 1 Kantersieg für Oberwinden 2 beim Heimspiel gegen SV St. Georgen-Schonach 1
Mehr als „die Vorjahresscharte auswetzen“ (als wir nur zu sechst antreten konnten) konnte unsere 2. beim Heimspiel gegen den SV St. Georgen-Schonach 1. Trotz Verhinderung bzw. „Abgabe nach oben“ von 3 Stammspielern ergab vor Spielbeginn bereits die „DWZ-Prognose“ anhand der Ranglisten eine hohe Gewinnchance – die aber erst einmal umgesetzt werden muss. Diesbezüglich sorgte unser Ersatzspieler Uli schnell für eine entspanntere Atmosphäre beim Team, als dass er seinen Gegner überspielte und nach gerade einmal 1 h Spielzeit souverän gewann. Eine gegen Mittag eintreffende erste gegnerische Remisanfrage konnte der MF so entspannt „freigeben“, aber Martin W. entschloss sich, das gegnerische Remisangebot auszuschlagen und wurde einige Zeit später mit seinem Sieg zum 4:1 belohnt. Die sonst eher unübliche „Remisoffenheit“ des MF wurde auch unterstützt, als dass er selbst seine, ausnahmsweise „ganz normale“ – OK nicht ganz wegen Albins Gegengambit – Partie kurz vor 13:00 mit Schwarz gewinnen konnte, womit es 2:0 stand. Zwei weitere Remis von Wolfgang und Joachim gegen 13:00 erhöhten, bei aussichtsreichen Restpartien des Teams, auf 3:1. Knapp 1 h später konnte, kurz nach Martins Sieg zum 4:1 , Erik am Spitzenbrett dann den Sack zum Mannschaftssieg zum 5:1 zumachen. Mit gewohntem Kampfgeist und Zähigkeit lehnten sich Erwin und Peter dann aber nicht zurück, sondern führten ihre vorteilhafteren Stellungen zu Siegen, womit gegen 14:45 ein perfekter Mannschafskampf sein Ende fand.
Durch die 7 Brettpunkte springen wir in der Tabelle als Brettpunktbester von Platz 6 auf Platz 3 mit nur 1 Punkt Abstand zu den beiden anderen Podiumsplätzen. Da FR-West ihr erstes Spiel, etwas überraschend, gegen Endingen verlor, ist diese Saison noch alles drin (natürlich immer unter der Prämisse, dass wir auch weiterhin komplett antreten können – alle anderen Voraussetzungen sind da…).
Martin Heß
3. Mannschaft holt den 1. Mannschaftspunkt
SC Oberwinden 3 – SC SW Zell 4 : 4
Nach verhaltenen Auftakt wurde es am Brett 7 interessant als Michael in vorteilhafte Stellung kam und diese auch zum Sieg nutzte. An Brett 8 spielte Markus Trenkle eine sichere Partie die dann auch remis endete. Nach einer Niederlage von Oliver Burger und einem weiteren remis von Alexander Diehl und Martin Schneider stand es 2,5:2,5. Dann schlugen die Minuten des Rückkehrers Holger Blattmann. Nach über 10 Jahren mal wieder an einem offiziellen Verbandskampf dabei, spielte er für seine Verhältnisse sehr ruhig, lehnte ein Remisangebot des Gegners ab und gewann seine Partie souverän. Nun stand es überraschend 3,5:2,5 für uns.
Nach über 5 Stunden spielten noch Thomas Ruf und Markus Wernet. Thomas stand in schwieriger Stellung etwas besser aber die Zeit lief davon und man einigte sich auf ein remis. Markus Wernet an Brett 1 spielte am längsten gegen das Jugendtalent aus Zell. Leider musste er sich nach großem und langem Kampf im Endpiel geschlagen geben. Somit holte die 3. Mannschaft ohne ihren MF Peter (der in der 2. Mannschaft ausgeholfen hat) den 1. Mannschaftspunkt.
MF3 Peter
Die 4. Mannschaft gewinnt 2,5:1,5 gegen Staufen 3
Die 4. Mannschaft musste nach Staufen gegen deren 3. Mannschaft antreten. Als erster verlor an Brett 3 Bohdan Toropov seine Partie. Nachdem dann Marco Riesterer in souveräner Manier an Brett 2 den Ausgleich erzielte spielte Thomas Wölfle an Brett 4 lange 58 Züge bevor man sich mit einem remis einigte. Der Letzte war Axel Blattmann an Brett 1 , der seinen Gegner langsam aber sicher überspielte und seine Partie gewann. Somit platziert sich die 4. Mannschaft auf einem hervorragenden 6. Platz in der D-klasse.
Großer Jubel, strahlende Gesichter und ein Pokal, der sinnbildlich für Konstanz und Teamgeist steht: „Schachmatt“ hat es wieder geschafft. Zum fünften Mal sicherte sich das Team den begehrten Titel beim Dart-Turnier der Sportfreunde, und unterstrich damit eindrucksvoll seine Ausnahmestellung im Wettbewerb.
Das Siegerteam des SCO v.l.n.r. Hannes, Christian, Doc und Marco
In einem spannenden Turnierverlauf präsentierte sich Schachmatt mit Hannes, Christian, Doc und Marco einmal mehr als eingespielte Einheit. Präzise Scores, starke Nerven und taktische Cleverness machten am Ende den Unterschied. Auch in kritischen Phasen bewahrte das Team Ruhe – eine Qualität, die über Jahre hinweg zum Markenzeichen geworden ist.
Der Titelgewinn ist das Ergebnis harter Arbeit, regelmäßigen Trainings und eines außergewöhnlichen Zusammenhalts. „Fünf Titel gewinnt man nicht zufällig. Jeder im Team weiß, was er zu tun hat, und genau das macht uns stark“, hieß es nach der Siegerehrung aus den Reihen der Mannschaft.
Mit dem erneuten Erfolg festigt Schachmatt seinen Ruf als Serienmeister und setzt ein klares Zeichen an die Konkurrenz. Die Frage ist längst nicht mehr, ob das Team um den Titel mitspielt – sondern nur noch, wer Schachmatt stoppen kann.
Eines steht fest: Diese Erfolgsgeschichte ist noch nicht zu Ende geschrieben.
Am vergangenen Sonntag fand das traditionelle Neujahrsturnier in Umkirch bereits zum 49. Mal statt. Mit 45 Mannschaften war das Teilnehmerfeld recht groß. Das Besondere an diesem Turnier ist, dass die erspielten Brettpunkte und nicht die Mannschaftspunkte die Erstwertung sind. Aus Oberwindener Sicht ist besonders positiv hervorzuheben, dass wir dieses Jahr mit drei Mannschaften an den Start gehen konnten.
In der ersten Mannschaft spielten Philipp, Marcel, Alex und Jens. Für die zweite Mannschaft gingen Bernd, Erik, Erwin und Peter Meyer an den Start. In der Dritten spielten Martin Heß, Peter Pauk, Mykyta und Oli.
v.l.n.r. Marcel, Jens, Peter, Oli, Philipp, Martin, Bernd Mykyta, Peter, Alex (es fehlen Erik und Erwin)
Nach dem Auftaktsieg gegen die Jugend aus Bebenhausen bekam es die erste Mannschaft mit Emmendingen zu tun. Philipp und Alex holten die Punkte zum 2:2. Gegen Horben konnte Jens in einem schön vorgetragenen Sizilianer gewinnen. Philipp rettete sich gegen seinen deutlich stärkeren Gegner noch in ein Dauerschach, aber leider ging das Spiel trotzdem mit 1,5:2,5 verloren. Dafür gab es in Runde vier gegen Freiburg Wiehre zum ersten Mal die Maximalpunktzahl. Im letzten Spiel vor der Mittagspause trennte man sich noch 2:2 von Brombach 2.
Die zweite Mannschaft startete mit einem 3:1 gegen Denzlingen und einem 4:0 gegen die Jugend aus Breisach furios, bevor man sich dem späteren Sieger aus Kuppenheim mit 0:4 geschlagen geben musste. Die beiden weiteren Spiele vor der Pause wurden dann gegen Merzhausen 1 und die Graue Zelle aus Zähringen wieder gewonnen, sodass zur Pause 4 Siege aus 5 Partien zu Buche standen.
In der dritten Mannschaft gab es vor der Mittagspause nur drei Ergebnisse: Die Elztal-Duelle gegen Waldkirch und Denzlingen 1 gingen beide mit 4:0 an uns. Gegen Staufen 1 konnten Martin und Peter Pauk an den ersten beiden Brettern gewinnen. Dennoch stand am Ende ein 2:2. Beim anderen 2:2 gegen Schopfheim 2 gewannen dafür Mykyta und Oli an den Brettern 3 und 4. Lediglich gegen Untergrombach gab es ein 0:4. Somit lagen die Oberwindener Mannschaften zur Pause mit 12,5 bzw. 12 Brettpunkten alle nah beieinander im oberen Drittel.
In der einstündigen Mittagspause konnten wir uns wahlweise mit Kaffee und Kuchen oder Würstchen mit Kartoffelsalat stärken. Außerdem blieb Zeit, um sich mit anderen Schachkollegen auszutauschen und sich wieder auf den neuesten Stand zu bringen. Manche Spieler nutzen die Pause auch für einen gemütlichen Spaziergang.
Leider ging es nach der Pause nicht für alle Mannschaften gleich erfolgreich weiter. Die zweite Mannschaft verlor ihr Auftaktmatch nach der Pause gegen Ettenheim 1 mit 1:3, wobei Bernd am Spitzenbrett den Ehrenpunkt holte. Anschließend gab es aber ein 4:0 gegen Merzhausen 2 und ein 2:2 gegen Schopfheim 1. Das Match gegen Horben ging mit 1:3 verloren, wobei Peter Meyer den Ehrenpunkt holte. Das letzte Spiel gegen den SC Brugg ging leider mit 0:4 verloren. Mit 20:20 Punkten landete der SCO 2 im Mittelfeld. Topscorer war Peter Meyer mit starken 7 Punkten. Erwin holte 5 Punkte, Bernd und Erik jeweils 4.
Die Dritte holte in den ersten beiden Partien der zweiten Hälfte gegen Schopfheim 1 und Merzhausen 1 leider nur 0,5 Brettpunkte, setzte dann aber nochmal zum Endspurt an. Nach einem 2:2 gegen Ettenheim 2 folgten zum Schluss noch ein 4:0 gegen Zähringen 2 sowie ein 2,5:1,5 gegen die Wiehre. Durch den Sieg in der Schlussrunde landete die Dritte mit 21:19 Brettpunkten in der Endtabelle sogar noch vor der Zweiten. Topscorer in der Dritten war Peter Pauk an Brett 2 mit starken 6 Punkten aus 10 Spielen. Alle anderen Spieler holten gute 5 Punkte.
Für die Erste setzte es in der ersten Runde nach der Pause eine unnötige 1,5:2,5-Niederlage. Nach einem Sieg von Philipp und einem Remis von Alex ließ Jens in beiderseitiger Zeitnot in Gewinnstellung leider den König stehen. Dafür gewannen wir das anschließende Match gegen die Graue Zelle klar mit 3,5:0,5. Auch Ettenheim 1 konnte mit 3:1 geschlagen werden. In den Runden 8 und 10 gegen Untergrombach und den hochverdienten Sieger Kuppenheim konnte jeweils nur Philipp an Brett 1 gewinnen und so verloren wir beide Spiele mit 1:3. Nicht nur in diesen beiden Partien zeigte Philipp eine sehr starke Leistung und war mit 7 Punkten am Spitzenbrett zugleich unser Topscorer – bravo! Jens holte 6 Punkte, Alex 5 und Marcel 4,5. Der SCO 1 belegte am Ende mit 22,5:17,5 Brettpunkten den 13. Platz in einem starken Teilnehmerfeld.
Hochverdienter Sieger wurde Kuppenheim vor dem Vorjahressieger Ettlingen & Friends, für die der frühere Oberwindener Mario Rösch an Brett 2 9 Punkte aus 10 Partien holte, und dem SC Untergrombach.
So endete ein schönes und gut organisiertes Turnier, bei dem nächstes Jahr die Jubiläumsausgabe ansteht.
Im Bezirkspokal hatte Oberwinden ein Heimspiel gegen die Schachfreunde aus Ebringen. Ebringen ließ es sich dabei nicht nehmen auch auswärts mit einer sehr starken Mannschaft anzutreten und brachte an jedem Brett zwischen 100 und 180 DWZ mehr ans Brett. Trotz der Kühle im Clubheim der Sportfreunde Winden, was der Winterpause im Fußball geschuldet war, entwickelten sich sehr schnell spannende Partien und die stattliche Anzahl an Besuchern des Clubabends kam auf ihre Kosten.
An Brett 3 nutzte Jens seinen Raumvorteil für einen Königsangriff und konnte damit noch vor der Zeitkontrolle den vollen Punkt für Oberwinden holen. Eine sehr starke Leistung gegen einen deutlich stärkeren Gegner.
Dies gelang Andi an Brett 4 trotz vielversprechender Stellung leider nicht. Andis Gegner bot die Qualität für eine aktive Stellung und hielt den Druck bis zur Zeitkontrolle hoch. Ein Zug vor erreichen des Zeitzuschlags von 30 Minuten (gespielt wurde 36 Züge in 90 Minuten ohne Inkrement sowie 30 Minuten für den Rest der Partie) fiel das „Blättchen“.
Damit stand es 1:1. An Brett 2 kämpfte Bernd um den Sieg, wobei sein erfahrener Gegner noch viele Fallstricke aufbaute und Bernd ständig auf der Hut sein musste. An Brett 1 verteidigte sich Alex umsichtig mit ungleichfarbigen Läufern und Turm gegen zeitweise 3 Mehrbauern des deutlich stärkeren Gegners. Beide Partien gingen bis kurz vor Ende der maximalen Spielzeit, so dass zum einen lange nicht klar war, ob es noch ein Entscheidungsblitz gibt, und zum anderen sich einige Zuschauer so in den Bann ziehen ließen, dass sie bis nach Mitternacht ausharten. Und es sollte sich lohnen. Mit jeweils wenigen Minuten auf den Uhren übersahen Bernd und sein Gegner noch eine letzte Patt-Falle und Bernd konnte Matt setzen, während Alex auch mit wenig Zeit gute Verteidigungszüge fand, dem Gegner maximale Schwierigkeiten stellte und in ein Dauerschach abwickeln konnte.
Damit war nach Mitternacht ein 2,5 zu 1,5 Sieg und der Einzug ins Viertelfinale geschafft. Die Spannung und Anspannung musste natürlich noch mit einem Beruhigungsgetränk abgebaut werden, bevor es dann endgültig nach Hause ging.
Am dritten Saisonspieltag waren nur zwei Teams des SCO im Einsatz. Zunächst hatte unsere Dritte aufgrund von Spielermangel ihr Match in Endingen abgesagt. Als dann am Freitag Abend Baden-Baden V die Partie gegen unsere Erste verloren gab, kam nochmal etwas Bewegung in die Aufstellung. Die Zweite und die Vierte konnten jeweils ein achtbares Mannschaftsremis erzielen.
Bericht Zweite von MF Martin Heß: Aufgrund der kurzfristigen Absage des Gegners unserer Ersten am Freitagabend, konnten wir unsere ursprünglich geplante Aufstellung noch einmal „über den Haufen werfen“ und mit der bisher „papierstärksten“ Saisonaufstellung von im Schnitt über 1800 gegen den Favoriten antreten. Bei diesem wiederum fehlte ihr DWZ-stärkster Spieler an Brett 2 und Brett 8 kam zu spät, wodurch dort ein 1400er Gegner Platz nahm. Aus Punktesaisonperformance und DWZ konnte so summa summarum eine unerwartete 4:4-Prognose „upgedated“ werden…
Dass DWZ allein keine Tore schießt, bewies sich aber auch diesmal: Es entstand ein richtiger Spitzenfight, bei dem bei uns noch alle am Brett saßen, als die anderen beiden Mannschaften im Spielsaal bereits wieder abreisten (mit einer Ausnahme 😉). Alle von uns wollten „das eigentlich Unmögliche“ realisieren! So stand es gegen 14:30 Uhr erst 2 : 2 – wobei Jens gegen seinen deutlich „papierstärkeren“ Gegner eindrucksvoll gewinnen und damit den durch die Niederlage am Spitzenbrett (Zeitüberschreitung) bedingten zwischenzeitlichen 1 : 2 Rückstand ausgleichen konnte. So war auch 4 h nach Spielbeginn für uns noch alles drin. Leider konnten weder Bernd, Wolfgang, noch Torsten Ihre zwar materialgleichen, aber leicht vorteilhafteren Stellungen zu einem Sieg verwerten und mussten Remis akzeptieren, wodurch kurz vor 15:30 Uhr Erwins Partie die letzte im Saal war.
Zu diesem Zeitpunkt hatte er einen komfortablen Zeitvorteil von über 40 min bei 4 min Gegnerrestzeit in einer etwas chancenreicheren Stellung, weshalb ihm sein viel jüngerer und ob der Länge der Partie offenbar zunehmend genervter Gegner auch mehrfach, zum Schluss fast nach jedem Zug, Remisangebote machte – die Erwin kommentarlos mit Angriffsideen ablehnte (sein Gegner und der MF haben sich bei ihm am Folgetag für ihre Ungeduld schriftlich entschuldigt – ein fairer Zug!). Leider war zu diesem Zeitpunkt taktisch wirklich nichts mehr drin und der Gegner vermied eine Zeitüberschreitung, wodurch um 16:00 das letzte Remis des Tages den 4:4 Endstand besiegelte. Ich denke, beide Mannschaften können mit dem spannenden und insgesamt fairen Spielverlauf und dem Ergebnis sehr zufrieden sein. Wer gegen den Tabellenführer, der seine Spiele davor mit im Schnitt 6:2 gewonnen hatte, so auftritt, kann in der Saison noch viel erreichen…
Freiburg West bleibt weiterhin Tabellenführer und Topfavorit auf den Titel in der Bereichsliga.
Martin Heß
Vierte Mannschaft: Die Vierte Mannschaft trat im Ausweich-Spiellokal im ehemaligen Rathaus in Niederwinden an. Dies war für nur drei Partien auch ein passenderes Spiellokal als gleich eine ganze Halle zu nutzen 🙂
Mit drei Mann angetreten, wurde ein 2:2 erzielt. Es gewannen M. Kuznietsov und M. Trenkle. Erfreulich war, dass Th. Wölfle zu seinem ersten Einsatz im Vereinsschach kam. Thomas hatte zu Schulzeiten schon Schach gespielt, danach aber viele Jahre nicht mehr. Er war durch das Dorffest-Event mit TBG in diesem Sommer inspiriert worden, sich wieder dem Schachspiel zu widmen. Im ersten Pflichtspieleinsatz reichte es noch nicht, etwas Zählbares zu holen. Es gilt, weiter dran zu bleiben, dann wird sich dies auch ändern.
Der nächste Spieltag steht im neuen Jahr, am 11. Januar auf dem Programm.